Das war vor 2008 noch unvorstellbar! Dank dem Wettbewerb «echos» von Pro Helvetia (2007), an dem unser Projekt einer Stubete in der Tonhalle Zürich als wegweisendes Projekt ausgezeichnet wurde, fand die Volksmusik mit der Stubete am See 2008 zurück in die heiligen Hallen.
Eigentlich war es beim Bau der Tonhalle 1895 ja ganz klar, dass die Volksmusik und das volkstümliche Brauchtum auch in die Tonhalle gehören… Achten Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in der Tonhalle auf dieses riesige Deckengemälde im Grossen Saal!
Wie tönte es in der alten Tonhalle vor der Landi 1939? Im riesigen ovalen Musikpavillon unter den Trocadéros fanden rauschende Feste statt. Die Volks- und Salonmusik waren hier zu Hause und der Pavillon konnte zum herrlichen Garten am See hin geöffnet werden. Es wurde mit Konzerten des Tonhalle-Orchesters und mit Unterhaltungskonzerten geworben.
Der ehemalige Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber hatte eigentlich die Idee, dass unser Festival noch eine zweite Bühne braucht, mitten im Herzen von Zürich, mitten in der Limmat: Das Bauschänzli. Und hier soll getanzt werden, wenns in den Beinen juckt – und hier soll mitgespielt werden, wenns in den Fingern juckt! Unterdessen hat Stadtpräsidentin Corine Mauch das Patronat der Stubete am See übernommen.
