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23. April 2018

Grusswort von Ilona Schmiel

Die Intendantin des Tonhalle-Orchesters Zürich über ihre Beziehung zur Volksmusik und den erstmaligen Auftritt des Tonhalle-Orchesters Zürich an der Stubete am See:

Liebes Publikum 

Die Auseinandersetzung mit Volksmusik der jeweiligen Länder, in denen man lebt und arbeitet, bedeutet mir persönlich sehr viel. Sie berührt die Seelen der Menschen und ermöglicht das Eintauchen zu den Wurzeln der jeweiligen Kultur. 

Erstmals tritt das Tonhalle-Orchester Zürich in dieser Ausgabe auf – das ist kein Zufall sondern längst überfällig. Wir feiern unser 150 jähriges Jubiläum in 2018 und bewegen uns damals wie heute im Spannungsfeld von grossartiger Tradition und ständiger Erneuerung. Musiker und Musikerinnen aus 21 Nationen sind in diesem Zürcher Klangkörper vertreten. Sie setzen sich in ihrer (Wahl)-Heimat mit Schweizer Identitäten auseinander und zeigen stilistische Offenheit. Bei den anstehenden Uraufführungen werden neue Klangpfade beschritten und vermeintliche Grenzen gesprengt. 

Die Neue Schweizer Volksmusik zeigt ihre Relevanz auf bestechende Weise bei diesem so liebevoll wie visionär geplanten Festival: Die Szene entwickelt sich ständig weiter, ist innovativ und gleichzeitig lebendig, ohne ihre Wurzeln preiszugeben. Den Festivalmachern und allen Beteiligten wünsche ich den grösstmöglichen Erfolg und Ihnen eine sinnliche Entdeckungsreise bei der musikalischen Eroberung von Zürich-West!

Ilona Schmiel
Intendantin Tonhalle-Gesellschaft Zürich